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Was ist Beckenbodentherapie?

Sie sind damit nicht allein

Millionen Frauen in Deutschland erleben Beschwerden, die mit dem Beckenboden zusammenhängen – sei es nach einer Geburt, in den Wechseljahren oder durch alltägliche Belastung. Viele schweigen darüber, weil das Thema schambesetzt ist. Dabei sind diese Beschwerden behandelbar.

Die Beckenboden Therapie ist eine spezialisierte Form der Physiotherapie, die gezielt die Muskulatur, Faszien und Nervenstrukturen des Beckenbodens adressiert. Sie verbessert Kontinenz, lindert Schmerzen, unterstützt die Regeneration nach Geburten und stärkt nachhaltig die Körpermitte.

In unserer Privatpraxis am Saseler Markt erwartet Sie eine kompetente, diskrete und einfühlsame Behandlung – in einem Rahmen, der Ihnen die Zeit und Aufmerksamkeit gibt, die Ihre Gesundheit verdient.

Beckenboden Therapie Hamburg – spezialisierte Physiotherapeutin im KraftOrt Studio Sasel

Ausgebildet nach dem PhysioPelvica-Konzept

Unsere Therapeutin ist nach dem PhysioPelvica-Konzept ausgebildet – dem führenden deutschen Fortbildungsstandard für spezialisierte Beckenboden-Physiotherapie. Diese anspruchsvolle Ausbildung garantiert Ihnen eine fundierte, evidenzbasierte Behandlung auf höchstem Niveau. PhysioPelvica steht für tiefgreifendes anatomisches Wissen, moderne Diagnostik und therapeutische Exzellenz im Bereich Beckenboden.

Wer profitiert?

Für welche Beschwerden ist Beckenbodentherapie geeignet?

Ob nach einer Geburt, bei Organsenkung, in den Wechseljahren oder bei Inkontinenz – wir haben für jede Situation die richtige Behandlung.

Postpartum & Prävention

Beckenboden nach Schwangerschaft & Geburt

Schwangerschaft und Geburt stellen den Beckenboden vor enorme Herausforderungen. Selbst wenn die Geburt komplikationslos verlief, können Muskelfasern überdehnt, Faszien verändert und Nerven vorübergehend beeinträchtigt sein. Häufige Folgen: Harnverlust beim Husten oder Niesen, Druckgefühl im Becken oder das Gefühl, dass „etwas nicht mehr stimmt".

Nach einem Kaiserschnitt ist die Narbenbildung ein weiterer wichtiger Behandlungsaspekt: Verwachsungen können die Beckenbodenfunktion langfristig beeinträchtigen und werden in unserer Therapie gezielt mitbehandelt.

Wir begleiten Sie ab ca. 6–8 Wochen (vaginal) bzw. 10–12 Wochen (Sectio) nach der Geburt mit einer strukturierten Rückbildungstherapie – individuell, effektiv und ohne Zeitdruck.

Organsenkung

Prolaps & Organsenkung

Bei einem Beckenbodenprolaps (Senkung von Gebärmutter, Blase oder Darm) verlieren die Stützstrukturen des Beckenbodens ihre Haltefunktion. Betroffene Frauen erleben häufig Druckgefühl, Fremdkörpergefühl oder Beschwerden beim Sitzen und Stehen – Symptome, die den Alltag erheblich belasten.

Die Physiotherapie ist eine der wirksamsten konservativen Behandlungsmethoden bei Prolaps. Durch gezieltes Kräftigen der Beckenbodenmuskulatur, Haltungsschulung und belastungsangepasste Alltagsstrategien kann eine weitere Senkung oft verhindert und die Symptomatik deutlich reduziert werden.

In vielen Fällen lässt sich durch konsequente Beckenbodentherapie ein operativer Eingriff vermeiden oder zumindest herauszögern.

Klimakterium

Beckenboden in den Wechseljahren

Mit sinkendem Östrogenspiegel verändert sich das Bindegewebe im gesamten Körper – besonders im Beckenbereich. Die Folge: Muskeln verlieren an Elastizität und Stärke, Schleimhäute werden trockener und empfindlicher, und die Kontinenz kann nachlassen.

Viele Frauen erleben in den Wechseljahren erstmals Inkontinenz oder bemerken, dass bestehende Beckenbodenbeschwerden zunehmen. Das ist keine unvermeidliche Begleiterscheinung des Alterns – sondern ein Zustand, der sich gezielt behandeln lässt.

Unsere Therapie umfasst gezieltes Beckenbodentraining, manuelle Techniken zur Gewebeoptimierung und Beratung zu ergänzenden Maßnahmen, die Ihre Lebensqualität in dieser Lebensphase nachhaltig verbessern.

Kontinenz

Belastungsinkontinenz & Dranginkontinenz

Unfreiwilliger Urinverlust beim Sport, Husten, Lachen oder Niesen (Belastungsinkontinenz) ist das häufigste Beckenbodenproblem bei Frauen. Ebenso verbreitet ist die Dranginkontinenz: ein plötzlicher, kaum unterdrückbarer Harndrang, der oft zu späten Toilettengängen zwingt.

Beide Formen sind durch gezielte Physiotherapie in vielen Fällen deutlich verbesserbar oder vollständig behandelbar – ganz ohne Medikamente oder Operation. Studien belegen: strukturiertes Beckenbodentraining unter therapeutischer Anleitung ist die erste Wahl bei Belastungsinkontinenz.

Wir erstellen nach einer ausführlichen Befunderhebung einen individuellen Trainingsplan und begleiten Sie durch die gesamte Therapie.

Ihr Weg zur Therapie

So läuft Ihre erste Sitzung ab

Klar, strukturiert und ohne Zeitdruck – von der Befunderhebung bis zum personalisierten Therapieplan.

1

Ausführliches Erstgespräch

Wir nehmen uns Zeit für Ihre Geschichte: Beschwerden, Vorerkrankungen, Geburtsverläufe und persönliche Ziele – alles in vertraulicher Atmosphäre.

2

Befunderhebung

Unsere spezialisierte Therapeutin führt eine ganzheitliche Funktionsanalyse des Beckenbodens durch – extern und je nach Befund intern.

3

Diagnose & Aufklärung

Sie erhalten eine verständliche Erklärung Ihres Befundes und verstehen, warum Ihre Beschwerden entstehen – Wissen ist der erste Schritt zur Besserung.

4

Individueller Therapieplan

Gemeinsam legen wir Ihre Therapieziele und den Behandlungsplan fest – realistisch, auf Ihren Alltag abgestimmt und klar im Zeithorizont.

Häufige Fragen

Ihre Fragen zur Beckenbodentherapie

In der ersten Sitzung führen wir eine ausführliche Befunderhebung durch: Wir erfassen Ihre Beschwerden, Vorgeschichte und Ziele. Anschließend erstellen wir Ihren individuellen Therapieplan. Die Behandlung umfasst manuelle Techniken, gezielte Übungen und bei Bedarf Biofeedback-gestütztes Training.

Als Privatpraxis und für Selbstzahler benötigen Sie keine Überweisung – Sie können direkt einen Termin buchen. Privatversicherte können die Kosten in der Regel bei ihrer Krankenversicherung einreichen; ein ärztliches Rezept kann dabei hilfreich sein.

Als Privatpraxis rechnen wir transparent nach der gültigen Gebührenordnung ab. Die genauen Kosten hängen vom Behandlungsumfang ab. Kontaktieren Sie uns gern vorab für eine Kostenauskunft – es gibt keine versteckten Gebühren.

In der Regel empfehlen wir, frühestens 6–8 Wochen nach einer vaginalen Geburt und etwa 10–12 Wochen nach einem Kaiserschnitt mit der Beckenbodentherapie zu beginnen. Im Erstgespräch klären wir gemeinsam den optimalen Zeitpunkt für Sie.

Das hängt von Ihrem individuellen Befund und Ziel ab. Viele Patientinnen spüren bereits nach 6–10 Sitzungen deutliche Verbesserungen. Nach der Erstbefundung besprechen wir den empfohlenen Therapieumfang transparent mit Ihnen.

Jetzt handeln

Bereit für Ihre Beckenbodentherapie?

Nehmen Sie Ihre Gesundheit in die Hand. Buchen Sie Ihren Termin bequem online oder rufen Sie uns an – wir freuen uns auf Sie.